Die Belichtungskorrektur (engl. Exposure Compensation) ist eine Funktion deiner Kamera, mit der du die automatische Belichtung manuell korrigieren kannst – ohne die eigentlichen Kameraeinstellungen (Blende, Zeit, ISO) direkt zu verändern.

Sie wird in EV-Schritten angegeben (EV = Exposure Value), meist in einem Bereich von –3 bis +3 oder sogar –5 bis +5.


Wie funktioniert die Belichtungskorrektur?

Die Kamera analysiert das Motiv und entscheidet, wie hell oder dunkel das Bild sein soll. In manchen Situationen liegt sie daneben, z. B.:

  • Schneelandschaft: Kamera belichtet zu dunkel → du gibst +1 EV hinzu
  • Dunkles Motiv auf hellem Hintergrund: Kamera belichtet zu hell → du gibst –1 EV ein

+EV → Bild wird heller
–EV → Bild wird dunkler


Wann brauchst du Belichtungskorrektur?

  • Bei hohem Kontrast (z. B. Gegenlicht, Schnee, Nacht)
  • Für kreative Effekte (z. B. absichtlich über- oder unterbelichtete Looks)
  • Wenn du schnell eingreifen möchtest, ohne die Blende, Zeit oder ISO zu ändern

Praxis-Tipp:

Beobachte dein Histogramm und das Kameradisplay. Wenn das Bild zu dunkel oder zu hell wirkt – einfach mit der Belichtungskorrektur gegensteuern. Viele Kameras haben dafür ein eigenes Drehrad oder eine Taste mit einem „+/-“ Symbol.

{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

Lerne mehr über die Fotografie!
Starte jetzt!

>